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Die EU-Norm EN 14961-2

Zum Jahreswechsel 2009/2010 verlieren bisherige nationale „Normen für die Anforderungen und Prüfbestimmungen für Holzpellets“ ihre Gültigkeit. Ab Januar 2010 gilt die neu eingeführte europäische Norm EN 14961-2 für Holzpellets und ihre Umsetzung durch das Zertifikat ENplus:

ENplus ist der Maßstab für Holzpellets, der dem Verbraucher vier nachdrückliche Vorteile bringt:
• ENplus sorgt für eine hohe Qualitätssicherheit durch strengere Ansprüche an Holzpellets.
• ENplus bietet umfassende Transparenz durch lückenlose Produkt- und Prozesskontrolle.
• ENplus leistet einen wirksamen Verbraucherschutz durch strikte Umsetzung der EU-Norm.
• ENplus schafft eine breite internationale Verfügbarkeit durch europaweite Akzeptanz bei Produktion und Handel.

Auf einen Blick: Das ENplus-Gütesiegel regelt erstens die Pellet-Produktansprüche und sorgt dafür, dass die Sticks unter strengsten Ansprüchen hergestellt werden; und zweitens kontrolliert ENplus die gesamte Bereitstellungskette bis zum Endkunden und garantiert eine hohe Qualitätssicherheit, umfassende Transparenz und wirksamen Verbraucherschutz.

Zusammen mit der Norm EN 14961-2 wurden für den privaten Verbraucher die relevanten Qualitätsklassen A1 sowie A2 geschaffen, die beide von ENplus umgesetzt werden. Eine Spitzenqualität mit strengen Werten und geringem Aschegehalt bietet Klasse A1 – im Gegensatz zu Klasse A2, die sich durch einen höheren Aschegehalt auszeichnet. Industriepellets, die mit dem Gütezeichen EN B angeboten werden, fallen nicht unter ENplus.

Einzelheiten

Die europäische Norm fördert gewisse Eigenschaften der Holzpellets, also die bestimmenden Parameter in Bezug auf Länge, Durchmesser, Asche, Wassergehalt und Heizwert. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das unter anderem: Die Pelletlänge beträgt maximal 40 mm, jedoch fünf Prozent der Pellets dürfen länger sein, aber dabei höchstens eine Länge von 45 mm haben. Der Aschegehalt darf – bei einer Veraschungstemperatur von 550° C – 0,7 Prozent bei Klasse A1 und 1 Prozent bei Klasse A2 nicht überschreiten. Für Pellets der Klasse A1 gilt eine Ascheerweichungstemperatur von mindestens 1200° C, für A2-Pellets von 1100° C. Und der Feinanteil bei beiden Klassen darf höchstens ein Prozent betragen.

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